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Kommunikation & Social Media im Unternehmen

06 Nov, 2009

Twitterlisten: Potenzial für ein gezielteres Twitter-Monitoring?

Posted by: Tim Krischak In: Public Relations 2.0| Twitter-Monitoring| Web Monitoring| twitter

3932001698_b43d5db8f1Twitterlisten bieten das Potenzial Issues Monitoring bei Twitter gezielter als bisher zu betreiben. Das Rauschen kann durch die neue Funktion verringert werden.

Follower und Nicht-Follower können jetzt bei Twitter in Listen organisiert werden. Diese Listen können privat oder öffentlich geführt werden. Nutzern muss man nun nicht mehr Folgen um ihre Tweets lesen zu können, sondern kann auch Tweets über die öffentlichen Listen anderer Nutzer einsehen. Eine öffentliche Liste kann man mit einem Klick komplett abonnieren. Twitterlisten in einen Blog einbinden kann man mit einem Widget.

PR-Blogger Klaus Eck findet, dass Listen ein gutes Reputationstool sein können. Schließlich handele es sich ja bei öffentlichen Listen um eine Art Empfehlung. Thomas Pfeiffer weißt in einem Kommentar darauf hin, dass man auf Negativlisten gelangen kann und findet das Twitter hier nachbessern sollte. Gerät der eigene Name auf eine Liste “Spam” oder “schlechter Arbeitgeber”  schadet das der Reputation. Dem kann man entgegenwirken indem man den Ersteller der Liste blockt. Thomas Pfeiffer hat die Listennamen auf denen bekannte Twitterer geführt werden in seinem Blog als Tag Clouds visualisiert. Sehr interessant, denn die Tag-Cloud ist ein Indikator dafür, wie eine Online-Identität von der Twittergemeinde (Fremdbild) wahrgenommen wird.

Wie man Twitterlisten für das Issues-Monitoring nutzen kann:
Oliver Wagner hat ein paar Überlegungen angestellt wie Firmen die neuen Twitterlisten nutzen können. Er schlägt z.B. vor, dass Unternehmen “kritische Blogs und Beobachter der Branche” in einer privaten Liste führen könnten um frühzeitig Issues zu erkennen und schnell reagieren zu können. Das halte ich für eine prima Idee und eine gute Möglichkeit das ein gezielteres Twitter-Monitoring zu betreiben. So könnte man das Issues Management unterstützen. Gut wäre in diesem Zusammenhang die Möglichkeit nach Keywords suchen zu können. Ein interessantes Tool ist Listiti:

listiti
Mit Listiti kann man bestimmte Twitterlisten nach Keywords durchsuchen. Sobald ein Begriff von einem Nutzer getwittert wird, der in der Liste auftaucht bekommt man eine Benachrichtigung per Mail. Mit dem Tool kann man ein Twitterlisten-Monitoring betreiben. Statt Twitter komplett nach Begriffen und Phrasen zu scannen lässt sich so die Suche auf einen Personenkreis fokussieren. Das Rauschen lässt sich so verringern.

Das ist schon ganz nett. Jedoch funktioniert das Ganze bei Lijit bisher nur mit öffentlichen Twitterlisten. Für ein gezielteres Issues-Monitoring wäre es vor allen Dingen interessant die eigenen privaten Twitterlisten nach Keywords durchsuchen zu können. Ideal wäre es, diese Suchen per RSS-Feed abonnieren zu können. So könnte man ein gezielteres Issues-Monitoring bei Twitter realisieren.

Foto: mdx (cc)
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